Psychische Belastungen

Im Arbeitsschutzgesetz wird seit 2013 explizit die Berücksichtigung der psychischen Belastung in der Gefährdungsbeurteilung gefordert. Alle Unternehmen müssen auch die Gefährdungen für ihre Beschäftigten ermitteln, die sich aus der psychischen Belastung bei der Arbeit ergeben.

Die Gefährdungsbeurteilung ist eine arbeitsschutzgesetzliche Pflicht. Alle Arbeitgeber müssen zur Ermittlung der erforderlichen Maßnahmen des Arbeitsschutzes eine Beurteilung der Gefährdungen in ihren Unternehmen vornehmen. Wenn es erforderlich ist, müssen sie schließlich geeignete Maßnahmen entwickeln, umsetzen und auf ihre Wirksamkeit überprüfen. Die Gefährdungsbeurteilung „psychische Belastung“ hat das Ziel arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren vorzubeugen.

  • Wir beraten Sie bei der individuellen Vorgehensweise in Ihrem Unternehmen
  • Wir Informieren Ihre Mitarbeiter über die Inhalte und Ziel der Befragungen
  • Wir führen die anonyme Auswertung der Befragungen nach anerkannten Vorgaben durch
  • Wir präsentieren den Verantwortlichen und Mitarbeitern die Analysen und Ergebnisse
  • Wir unterstützen Sie bei der Ermittlung geeigneter Maßnahmen

Themenstruktur zur Gefährdungsbeurteilung der psychischen Belastung

  • Arbeitsinhalt – Arbeitsaufgabe
  • Arbeitsorganisation 
  • soziale Beziehungen
  • Arbeitsumgebung

Ziele sind der Erhalt und die Förderung von Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten bei ihrer Arbeit. Normen wie DIN EN ISO 9241-2, DIN EN ISO 6385:2004 und die DIN EN ISO 10075-2 enthalten Kriterien menschengerecht gestalteter Arbeitsbedingungen.

Alle Auswertungen werden gemäß der GDA-Richtlinien durchgeführt

Die Träger der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) haben eine Leitlinie zu psychischer Belastung am Arbeitsplatz erstellt. (gemäß § 21 Abs. 3 Nr. 1 ArbSchG bzw. § 20 Abs. 1 Nr. 1 SGB VII). Die Qualitätsgrundsätze tragen zu einer gleichgerichteten Beratung bei und sind Grundlage dafür, dass Instrumente und Verfahren, übereinstimmenden Standards entsprechen.